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Auf diesen Seiten werden wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Vergangenheit unserer Hunde geben. Wir zeigen Ihnen Lebensumstände, unter denen diese Tiere gelitten haben und unter denen noch Hunderte, oft Tausende noch immer leiden. Es sind nicht nur oft bedrückende Bilder und Beschreibungen aus dem Ausland. Nein, auch hier in Deutschland, geschehen täglich Dinge, die jeder Beschreibung eigentlich spotten, leben Hunde und andere Tiere unter Umständen, die unwürdig und beschämend sind, in einem Land, das viel auf sich und seine Tierliebe hält.

Diese Seiten sollen aber nicht schockieren und ziehen ihre Kraft nicht aus der Grausamkeit der Bilder, sondern sollen zeigen, dass Rettung möglich ist, und dass wir, also Sie und ich, in der Lage sind etwas zu ändern. Wir werden Ihnen auch beschreiben, dass es Wege der Besserung gibt und Happy Ends vorstellen. Wir möchten auch gerne ein wenig bewusst machen, dass wir nicht weggucken dürfen, schon gar nicht aus Angst, etwas zu sehen, dass uns eventuell lange beschäftigt und zum Umdenken zwingt. Wir sollten uns immer fragen: wer hat eigentlich das Problem?? Das sind nicht wir, sondern die Kreaturen, das Nutzvieh, die Renn- und Jagdhunde, die Tiere, wie auch immer wir sie bezeichnen, die leiden wie wir, die hoffen wie wir, die Todesangst haben wie wir und die vor allem eines wollen:

LEBEN




November 2009: Szenen aus einem irischen Dogpound ...



Hier ein paar Verlinkungen:

Videos auf youTube.com:
>> Video 1
>> Video 2
>> Video 3

Rettung ist möglich
Sorry, aber diese Bilder mussten auf die Seite. Niemand sollte weggucken oder glauben, er erträgt so etwas nicht. Nicht der Betrachter dieser Bilder hat ein Problem sondern die Tiere. Sie sind es, die alles gegeben haben und die trotzdem einen viel zu frühen, qualvollen und unwürdigen Tod zu erleiden haben. Wir sind es ihnen schuldig, dass wir hingucken und handeln. Es sind keine Einzelschicksale, die da am Baum hängen, im Wasser treiben, verbrannt oder erschlagen werden, im Versuchslabor enden, oder einfach sich selbst überlassen werden. Es sind Tausende, die nach einer Rennkarriere weggeworfen werden. Manche schaffen noch nicht einmal das Training und werden mit wenigen Monaten für lebensunwürdig befunden.

Im Hundesport züchtet man jedes Jahr in Irland, England und Spanien Windhunde zu tausenden. Zwangsläufig müssen genauso viele am Ende sterben. Sie werden ihr Leben lang gequält. Sie werden unwürdig geboren, extrem trainiert, oft gedopt, unter Umständen oft verkauft und in andere Länder gebracht und fast immer in unglaublich schlechten Unterkünften gehalten. Kein Hund hält so etwas lange aus und meistens ist im Alter von vier bis sechs Jahren das Ende da. Knapp die Hälfte der Lebenserwartung.
Das Leiden von Rennhunden ist oft genug und ausreichend dokumentiert worden. Das Internet ist voll mit Infos über diese Zustände.
Wir haben daher die Eingangsseite bewusst zweigeteilt und unter die Überschrift "Rettung ist möglich" gestellt. Hier in der Tieroase finden ehemalige Rennhunde Aufnahme. Der Tierschutzverein Pro-Animale hat eigene Tierheime in den betroffenen Ländern, nimmt diese Tiere auf, pflegt sie dort und bringt sie unter anderem zu uns.
Damit aber aus der Rettung ein Happy End wird, brauchen wir Menschen, die bereit sind den Tieren ein Zuhause zu geben.
Auch wenn hinter vielen unserer Schützlinge ein recht hartes Leben steht, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass sie gestört, schwierig oder gesundheitlich völlig ruiniert sind. Wenn wir sie in die Vermittlung geben, sind es meistens völlig normale und liebenswerte Familienhunde. Auch das zeigen die Bilder auf der ersten Seite.
Allgemein kann man sagen, dass es kaum eine besseren Begleiter und sanfteren Hausgenossen gibt als einen unserer Windis.
Sollten Sie auf einer der folgenden Seiten, auf denen wir einige Windhunde vorstellen, Ihren Traumhund finden, sprechen sie uns an. Wir werden Ihnen so genau wie möglich alles über "Ihren" Hund sagen. Über seine Angewohnheiten, seine Ernährung, seine Besonderheiten und seine Vorgeschichte (soweit bekannt). Und auch nach der Vermittlung sind wir immer mit Rat und Tat für Sie da, solange der Hund lebt. Weitere Infos auf der Seite “Vermittlung”.
 
Nachtrag:
Natürlich gibt es auch in Spanien, Italien und Irland Züchter und Besitzer von Windhunden, die diese lieben und gut versorgen. Nicht jeder Renn- oder Jagdhund findet zwangsläufig ein grausames Ende. Aber die meisten. Und solang tausende von ihnen jährlich getötet werden sollte man diese Nationen beim Namen nennen. Es ist an den betroffenen Ländern und Verbänden, mit Gesetzen diese Grausamkeit zu beenden.
In Irland beginnt ein vorsichtiger Wandel. Es gibt einen Trust für ausgediente Rennhunde und auch in der Einstellung zum Windhund als Sportgerät findet zaghaft ein hinterfragen statt. Beobachten wir, was daraus wird. Fest steht aber auch, dass die Greyhoundindustrie weiterhin subventioniert wird.



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