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Das Projekt Tieroase und der Verein.
 
Der Plan.
Einen Ort zu schaffen, an dem Tiere eine Zuflucht finden, die keine Chance haben. Ohne Rücksicht auf ihre Herkunft (Inland oder Ausland), auf ihre bisherige Bestimmung (Nutztier, Haustier, Sportgerät etc.), ihr Alter. Ziel soll es sein, sofern es den Tieren zumutbar ist, sie wieder in neue Familien zu vermitteln. Bis zur Vermittlung, so die Vorstellung, sollte es möglich sein, einen Lebensraum entstehen zu lassen, der den meisten Bedürfnissen der Tiere Rechnung trägt. Also keine Einzelhaft für das Rudeltier Hund, im Betonbunker, hinter Gittern, ohne Sonne oder frische Luft jeden Tag und zu jeder Zeit. Sondern Rudelhaltung mit Gemeinschaftszimmern, aus denen unsere Wuffs direkt und zu jeder Zeit in ihre Ausläufe gelangen können. Diese müssten teilweise überdacht sein, so dass auch bei schlechtem Wetter Platz zum spielen und toben ist.  Tiere, die scharren picken und baden, müssen ein Freigehege mit Wasserfläche haben. Kaninchen und Meerschweinchen brauchen Platz, um sich strecken zu können und auch mal einen Spurt hinlegen zu können, ohne dass Gitterstäbe nach wenigen Zentimetern die Lebenslust unterdrücken. Dieser Ort sollte so beschaffen sein, dass es allen Beteiligten, Menschen und Tieren, Spaß macht hier zu leben und zu arbeiten. 

Es soll eine Tieroase entstehen

Das Objekt.
Entdeckt haben wir diesen wunderschönen Ort im August 1997 durch einen Zufall.
Ein ehemaliger Bauernhof, in Niedersachsen, der für unsere geplante Tieroase ideal ist. Er ist gut erhalten und von schönem Baumbestand umgeben. So haben wir einen natürlichen Schutz vor Regen und Sturm (hier auf dem platten Land nicht ganz unselten) und im Sommer kühlen Schatten. Alle Gebäude und Flächen können für unsere Schützlinge so hergerichtet werden, dass eine verantwortungsvolle und der Art entsprechende Unterbringung möglich ist. Ferner können Rückzugsgebiete für Pflanzen und Tiere, in Form von Biotopen und tiergerechten Pflanzungen, auf dem Grundstück angelegt werden.
Für die Vermittlung liegt der Hof verkehrsgünstig zwischen Hannover, Bremen und Osnabrück.
Die Lage garantiert die notwendige Ruhe und Friedfertigkeit für das Projekt Tieroase.
Die Nachbarn sind freundlich, hilfsbereit und tolerant (bei einem Hundekonzert mit Gänsen und Hähnen zu später Stunde auch dringend erforderlich).

Die Durchführung.
Bereits im Dezember 1997 war der Hof unser, die Zelte in unserer alten Heimat abgebrochen und am 22.12.1997 wurde umgezogen. Erst wurde kräftig entrümpelt und aufgeräumt. Zügig wurde dann in Eigenarbeit der Schweinestall entkernt, sechs neue Hundezimmer abgeteilt, gefliest, beheizt und mit Liegeflächen versehen. Zu jedem Zimmer entstand, direkt angegliedert, ein großer Auslauf, der zum Teil überdacht wurde. Das Wohnhaus wurde hergerichtet. Im Mai 1998 hielten dann die ersten 17 Hunde Einzug in die Tieroase. Alles Tiere des befreundeten Tierschutzvereins Pro Animale für Tiere in Not e.V. Es wurde fleißig weitergebaut und so entstanden: Ein Hühner-Enten-Gänse Refugium mit Teich und Schutzhütte. Ein Schweineauslauf mit Stall, Sule und Weidefläche. Eine zusätzliche Weide von 4 ha direkt am Haus wurde für unsere Schafe und Pferde angepachtet. Nach und nach haben wir drei Offenställe mit Paddocks und direktem Zugang zur Weide gebaut.
Wichtige Einrichtungen wie Quarantäne, Futterküche und Futterkammer sind auch vollendet.
Außerdem wurde ein über 100 qm großes Katzenareal geschaffen. 

Der Stand der Dinge im Jahr 2008.
Heute sind wir soweit, dass die Tieroase vielen Tieren Zuflucht bieten kann. Die Planungen haben sich weitestgehend als machbar und praktisch erwiesen. Unsere Gäste kommen, trotz teilweise sehr schwieriger und unterschiedlicher Vorgeschichte, sehr gut mit dieser Art des Zusammenlebens klar. Auch das Verhalten unsere Langzeitgäste zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Keine monotone oder stereotypen Verhaltensmuster, keine überhöhte Aggressionsbereitschaft oder Gereiztheit. Eher läßt sich feststellen, dass die Gruppenhaltung so manches Problemchen ausbügelt und auch den etwas scheueren Hunden hilft, zu einer gewissen Selbstsicherheit zu kommen. Das Wichtigste, die Vermittlung, läuft gut. Es ist schön, dass es viele Menschen gibt, die bei der Überlegung sich einen Hund anzuschaffen, bereit sind, trotz Vorurteilen gegenüber “Tierheimhunden” und auch durchaus berechtigten Überlegungen, ein Gespräch zu suchen. Und oft können wir nach intensiver Beratung doch einen passenden Kandidaten finden.
über 700 Hunde und Katzen haben schon ihre zweite Chance bekommen.
Unsere Rentnergruppe und stark verhaltensauffälligen Hunde, die aufgrund des Alters oder der Gesundheit nicht mehr vermittelbar sind werden gehegt und gepflegt. Bei uns wird kein Lebewesen abgeschoben, nur weil es aufgrund seines Aussehens, seines Alters, seines Gebrechens oder seiner Vergangenheit kein neues Zuhause findet.
Eine der interessantesten Erfahrungen ist das Zusammenleben mit den sogenannten Nutztieren. Einmal aus den meist furchtbaren Haltungsbedingungen entronnen und in eine für sie artgerechte Umgebung gebracht, entwickeln sie all die Verhaltensweisen, die ihre freilebenden Artgenossen von Anfang an ausleben durften. KZ-Hühner picken und scharren halten Staubbäder ab und entwickeln eine Sozialordnung. Und das, obwohl sie in Käfigen aufgezogen, gehalten und seit Generationen auf Legeleistung gezüchtet wurden. Es ist nichts von ihren ursprünglichen Trieben und Bedürfnissen verlorengegangen. Auch unser  ehemaliges Mastschwein beherrscht das Leben in Freiheit perfekt. Suhlen, wühlen und schubbern, mit Artgenossen zusammenleben - alles kein Problem.

Ein Blick in die Zukunft:
Viel ist geschafft, aber dies kann nur der Anfang sein. Trotz des zehnjährigen Bestehens des Projekt Tieroase, stehen wir erst am Anfang. Jetzt muss es ausgebaut, verbessert und gesichert werden. An der Not der Tiere hat sich leider nicht viel geändert. Fast täglich kommen Hilferufe und die Bitte um Aufnahme von Tieren in die Tieroase an. Um so mehr wir arbeiten um so größer wird die Einsicht in das unendlich erscheinende Tierelend, nicht nur vor unserer Haustür, sondern auch im Ausland. Daher müssen wir noch besser werden und mehr tun um für Tieren in Not eine Rettungsinsel zu werden. 
Es hat sich ein kleines "Oasen-Team" gebildet, das sich viel vorgenommen hat. 
Wir möchten intensiver mit Medien, wie Fernsehen, Zeitung und Internet arbeiten. Wir haben damit begonnen zusammen mit einem irischen Verein einen Rettungsweg für vom Tode bedrohten Ex-Renn-Greys auf zu bauen.  
Doch um diese Pläne umzusetzen ist es unabdingbar, vorher die Finanzierung zu sichern.
An erster Stelle steht es aber, den Zeitaufwand so zu kalkulieren, dass die bereits aufgenommenen Tiere nicht zu kurz kommen.

Zum Schluß, aber nicht unwichtig.
Ein solches Projekt kann man nicht alleine bewältigen. Dass die Tieroase sich so gut entwickelt verdanken wir nicht zuletzt unseren Familien, die uns von Anfang an unterstützt haben, und dem Tierschutzverein Pro Animale. Hier haben wir unsere Erfahrungen im Tierschutz und in der Gruppenhaltung gesammelt und die beispielhafte Gestaltung von Tierasylen kennengelernt und weiterentwickelt. Und nicht zuletzt ist es nur durch manche uneigennützigen Helfer möglich, das enorme Arbeitspensum zu schaffen und die tägliche Arbeit zu bewerkstelligen. Am Anfang steht man oft alleine da. Aber im Laufe eines Projektes finden sich oft Gleichgesinnte, die, ohne lang zu palavern, mit anpacken oder ihr Wissen zu Verfügung stellen. Immer nach dem Motto: jeder nach seinen Möglichkeiten.


Der Verein.

Wenn Sie bis hier gelesen haben, hoffen wir sehr, dass wir Sie für unsere Oase begeistern konnten. Wenn sie jetzt darüber nachdenken, wie sie den Tieren aus unserem Rettungsprogramm helfen können, haben sie viele Möglichkeiten mit uns in Kontakt zu treten:

Wenn Sie Interesse haben, sich bei unserem Verein zu engagieren mailen sie uns: tieroase-birkenschold@t-online.de
oder rufen Sie uns an: 05444.996867

Wenn Sie den Tieren eine Geldspende zu kommen lassen wollen können sie dies mit Hilfe eines einfachen Klick auf unseren  nebenstehenden Spendenbotton tun.
Mehr Infos wie Sie uns helfen können finden Sie auch unter:
>>Spende
 
Im Namen der Tiere bedanken wir uns recht herzlich für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung.
 
Hier können sie die Satzung des Vereins einsehen:
>> Vereinssatzung



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